Der Garten im Januar...

Gartenarbeiten im Januar
Gartenarbeiten im Januar
Gartenarbeiten im Januar
Gartenarbeiten im Januar

Tipp: Bevor Sie für die kommende Gartensaison Saatgut bestellen und kaufen, sichten Sie Ihre Restbestände. Von zahlreichen Gemüsearten bleiben die Samen mehrere Jahre keimfähig, wenn sie kühl und trocken gelagert werden. Mit einer Keimprobe schützen Sie sich vor unangenehmen Überraschungen im Frühjahr, und Sie können Ihre Saatgut-beschaffung besser planen.

Passender Spaten
Das Graben ist immer noch die anstrengendste Gartenarbeit. Die richtige Stiellänge bei Spaten und Grabegabel erleichtert diese Tätigkeit um einiges. Für kleine Personen beträgt sie 80 und für grössere 90 cm. Auch die Griffform ist wichtig. Es wird zwischen T-Griff, D-Griff und Knopfgriff unterschieden, wobei der richtige Griff oft eine Glaubensfrage ist. Auf alle Fälle spielt die Gewöhnung an eine der Griffformen eine grosse Rolle. Spatenblatt und Zinken der Grabegabeln sollen aus gutem Stahl hergestellt sein. Als geeignetes Blattmass gelten 27 cm Länge und 18 cm Breite. Eine feste Verbindung mit dem Gerätstiel durch den Schaft entscheidet über die Lebensdauer der Geräte.

Schossende Unterlagen
An den Obstbäumen entstehen in Nähe des Wurzelhalses oft unerwünschte Wurzelschosse, die an ihrer Basis weggenommen werden müssen. Dazu entfernen Sie den Boden soweit, dass sie die Schosse restlos abschneiden können. Manchmal entstehen die Triebe auch an den Wurzeln der Unterlage und kommen im Bereich der Baumscheibe ans Tageslicht. Hier sollte die Bodendeckschicht besonders sorgfältig beseitigt werden, um die Wurzeln nicht zu verletzen. Eine Grabegabel ist in jedem Fall besser dafür geeignet als ein Spaten.

Triebe ersetzen
Alte Stachelbeer- und Johannisbeersträucher bringen gleichmässige Ernten, wenn überalterte Triebe jährlich entfernt und durch junge ersetzt werden. Überalterte Triebe sind dadurch zu erkennen, dass sie nur noch kümmerlichen Jahrestrieb hervorbringen. Sie fruchten zwar noch, aber die Beeren werden immer kleiner. Von den neuen Bodentrieben werden stets nur so viele erhalten, wie zum Ersatz des alten Holzes benötigt wird, und zwar die kräftigsten. Alle anderen werden entfernt. Beachten Sie auch, dass alle Ersatztriebe so stehen, dass die Form des Strauches gewahrt bleibt. Durch behutsames Binden der Jungtrieb kann der Habitus – wenn nötig – ebenfalls korrigiert werden.

Rasen versorgen
Bei frostfreiem und trockenem Wetter können die Rasenflächen bereits im Januar mit gesiebter Komposterde verbessert werden. Der Kompost sollte feinkrümelig sein und wird gleichmässig 2 cm stark aufgestreut. Harken sie die Rasenfläche danach mit einem Holzrechen (weite Zinken) ab, das sorgt für eine gleichmässige Auflage des Substrats.

Kübelpflanzen beobachten
In frostfreien Räumen überwinternde Kübelpflanzen wie Bleistrauch, Oleander, Eisenholzbaum, Rosmarin oder verschiedene Solanum-Arten. Sie müssen auch im Winter ab und zu gegossen werden. Die Pflanzen verdunsten auch in kühlen Räumen laufend Wasser. Es muss ersetzt werden, wenn die Pflanzen nicht vertrocknen sollen. Warten Sie jedoch mit dem Giessen solange, bis das Substrat in den Kübeln fast trocken ist. Sorgen Sie auch für eine gute Durchlüftung des Überwinterungsraumes. In feuchten Räumen tritt sehr schnell Mehltau auf, der den gesamten Bestand infizieren kann.